Schwimmen von A - Z

JÖrg Windhorn | 01.01.2000 | braucht mal ein update

A

Ausschwimmen

bezeichnet das lockere "Schlusspaddeln" nach einem harten Training von 100.000 Metern. Wird von allen Schwimmern nach rund einem Drittel des Trainings eingefordert

B

Brustschwimmen

Schwimmlage. Ist voll Baby und kann jeder (außer dem Jörch und dem Benno)

C

Chlor

chemische Substanz, die das Wasser reinhält. Wie auch immer das funktioniert. Bei so kleinen Molekülen steckt ja keiner drin... Leichte Grünfärbung des Wassers kann vorkommen (vor allem im Hüttenweg und in den Haaren bemerkbar)

D

Delphin

fischähnliches, intelligentes Meeressäugetier. Guter Schwimmer, Freund aller Menschen und klug auch...

E

Einschwimmen

bezeichnet das lockere "Einpaddeln", nachdem man/frau sich wieder erfolgreich ums Leineneinziehen gedrückt hat

F

Freistil

Schwimmlage und anderes Wort für Kraul. Bedeutet nicht, dass man auch Badewanne o.ä. schwimmen darf (gilt besonders für Andi T.)

G

Gesamt

ist ein Trainerhinweis, gleichzeitig und rhythmisch mit Armen und Beinen zu schwimmen. Erfordert einige Erfahrung, aber passt schon

H

Hol(t)zen

bevorzugter Schwimmstil (ohne Betonung auf dem letzten Wort) kraftvoller junger Männer der Nebenbahnen (viel Schaum um nix)

I

Intensität

mit steigender Intensität heißt, zum Ende der Bahn oder der Strecke schneller werden. Diese trainerseitige Aufforderung wird i.d.R. von allen Schwimmern ignoriert

J

Juckreiz

Nebenwirkung von zuviel -> Chlor

K

Kneipe

Erholungs- und Resozialisierungsstätte

L

Latschen

schützen Schwimmerfüsse vor Beschädigungen mikro- und makroskopischer Art. Werden vereinzelt auch zum Seltsame-Geräusche-Erzeugen verwendet (hallo Foxi)

M

Meisterschaften

Au weia. Schon wieder?

N

nöö

traditionelle Antwort auf die Aufforderung des Trainers zu 200 Lagen (alle 4 Schwimmarten - hintereinander und leider ohne Pause) - eigentlich die traditionelle Antwort auf alles, was der Trainer sagt

O

ordentlich

trainerseitig gerne verwendeter Begriff, um -> hol(t)zen zu vermeiden. Anwendung aber auch bei den Wenden

P

Pause

Zeiteinheit zwischen den einzelnen Strecken bzw. den Punkten des Trainingsprogramms. Ähnlich den Anzeigetafeln der U-Bahn der BVG trotz Vorgabe eine sehr variabele Zeiteinheit

Q

Quatsch...

...nich! — Manche Trainer dulden den Widerspruch ihrer Swimmis. Die meisten nicht, mit unterschiedlicher Konsequenz

R

Rücken

Schwimmlage. Auf dem Rücken durchzuführen. Sorgt zwar für den Reim, aber nicht immer für Entzücken

S

Schmetterling

Schwimmlage. Angeblich den Bewegungen dieses Tieres entlehnt. Aber die wenigsten Schmetterlinge können schwimmen (empirisch erforscht)

T

Technik

anstrengendes Training mit wechselnder Arm-Bein-Rest-Koordination und meistens mit seltsamen Hilfsmitteln wie Brettern, Pullbuoys oder Paddles zu erledigen

U

Untergehen

blub blub

V

Vorstand

finstere Kontrollinstanz der Schwimmabteilung und des Vereins. Bei Schwimmern in Personalunion von Jakob

W

Wadenkrampf

schmerzhafte Muskelverspannung. Tritt vor allem vor 200 Meter Lagen auf. Echt voll fies, aber Bananen helfen

X

X-Beine

kann man nix machen. Führt eventuell zur ungewollten Scherbewegung der Beine beim Brustschwimmen. Trotz des Namens werden die Beine dabei leider gebraucht

Y

Yps

mit Gimmick. Hat aber nix mit Schwimmen zu tun

Z

Z88

meist freundliche Hallen- und Bahnennachbarn