Räuberfahrt nach Hirschluch (11.06. -13.06.2010)

Heinke Wöfling | 26.06.2010

Auch 5 mutige kleine Räuber aus Zehlendorf  - Vanja, Leonhard, Fiona, Margarethe und Julius haben uns nach Hirschluch ins Räuberlager begleitet. Auch sie wollten richtige Räuber werden. Begleitet wurden sie vom Räuberhauptmann Katharina.
Zusammen mit vielen Räuberlehrlingen aus Spandau fuhren sie von Tempelhof mit dem großen Bus bis nach Hirschluch. Hier dann auch gleich die erste Lektion, Koffer schleppen, Quartier besetzen und Betten beziehen – uff.
Als das geschafft war, erst mal das Gelände erkunden, danach wurden alle von den Räuberlehrern begrüßt und mussten das Räuberlied singen, ein Bilderkino anschauen und Abendessen fassen.
Irgendwann hieß es schlafen gehen und manches kleines Räuberherz rutschte in die Hose, da halfen nur noch Heimwehtropfen und ein Räuberporträt zur Beruhigung unterm Kopfkissen.
Der Samstag war dann schon aufregender, hieß es doch sich im Wald mit vereinten Kräften richtige Räuberhütten bauen.  Aufgeregt wurden die richtigen Plätze gesucht, Holz gesucht für die Stützbalken, Laken und Planen verbaut, so mancher dichtete sein Heim noch mit Moos und Gräsern ab. Wer allerdings hoffte, nun seine Ruhe zu haben, der irrte, sie wurden von den Oberräubern heimgesucht, die wollten immer irgend etwas, einige keilten sich um einen Schatz, bekämpften und beschimpften sich wüst, andere wollte nur dass sie mal zuhörten und erzählten wundersame Geschichten und einer war tatsächlich so dreist und schlief einfach in ihrem Zelt ein. Das war für die kleinen Räuber toll, der hatte nämlich Bananen und Brezel dabei, die Räuberlehrlinge fassten sich kurz entschlossen ein Herz und klauten ihm die Sachen.
Irgendwann waren alle sehr hungrig und fanden sich im Esssaal wieder und fielen über das Abend-Buffet her. Danach trafen sich alle am See zum großen Feuer, Ach war das schön, die Flammen loderten ganz hoch, Angelika spielte Gitarre, die kleinen Räuber sangen begeistert mit, Ina tanzte nach Räuberliedern und viele, viele tanzen mit. Irgendwann fielen alle total müde ins Bett.
Am Sonntag hieß es dann Betten abziehen, Koffer packen und vor allen Dingen, die Hütten im Wald abbauen, danach war noch genug Zeit um an den Räuberprüfungen teilzunehmen. Zum Abschied erhielt jedes Kind ein Räuberdiplom, dürfen sich jetzt Räuberhauptmann nennen, einen Sack für die zukünftige Beute gab es praktischer Weise gleich mit.
Dann hieß es – ab in den Bus – in Tempelhof warteten schließlich schon die Eltern.

Heinke und Katharina