Kienbaum Adieu !!!
Als der VfL vom 11.-13.03.2011 mit einer Jungen- und Mädchenriege zum Trainingslager in das Bundesleistungszentrum nach Kienbaum fuhr, konnte keiner ahnen, dass wir am 14.03. per Post die Stornierung unseres Herbst-Wochenaufenthaltes bekamen.
Als Begründung wurde uns mitgeteilt, das die Gerätturnhalle nach den Europameisterschaften im Kunstturnen neu bestückt und davor renoviert wird.
Danach wird die Halle nur noch für den absoluten Spitzensport, nicht mehr an Breitensportvereine vergeben.
Dies stimmt uns natürlich sehr traurig, zusammen mit vielen anderen Vereinen!!! Der VfL war gerade in der Nachwendezeit einer der Vereine, die sehr, sehr häufig nach Kienbaum gefahren sind. Gerne haben wir durch unsere Zahlungen, und die waren immer schon recht hoch, die Aufbauarbeit und den Niveauanpassung an den üblichen Standart unterstütz!!
In dieser Zeit war es auch möglich, dass wir mit den Spitzensportlern parallel trainiert haben!! Natürlich und dies ist ganz klar hat und muss der Spitzensport absolute Vorfahrt haben.
Nach meinen Schätzungen wird die Gerätturnhalle in Kienbaum nun zu 40 % leer stehen, denn auch die Spitzenkader trainieren nicht zu 100% dort.
Schade, es war doch für die Kinder immer ein besonderer Reiz auch einmal dort zu trainieren wo Olympiasieger und Weltmeister sich ihr Können aneignen !!!
Kommen wir zurück zu unserem Wochenendaufenthalt. Es war im Prinzip wie immer, Anreise, Zimmerverteilung, Training ohne Ende, Essen fassen!!!
Zusätzlich Schwimmen, Kraftstudio, Spieleabend! Mal wieder im Programm, Frühlauf 07.10 Uhr mit Michael , danke Dir !!!
Für die alten Trainerhasen/innen normaler Ablauf. Da aber fast alle Kinder noch nie in Kienbaum waren, eine Unmenge an neuen Eindrücken.
Das Essenangebot immer in Buffetform, dürfte wohl den Vergleich jeder normalen Ferienanlage oder guten Mittelklasse-Hotel standhalten!!
So waren wir, leider letztmalig, sehr zufrieden, auch auf dem turnerischen Gebiet!!
Kleine Träne am Rande, die Kegelbahn wurde leider doppelt verbucht, so dass wir improvisieren mussten und einen Spielabend hervorgezaubert haben.
Andreas und Tanja





