Mollig&Mobil – Tagesfahrt "ins Blaue"

Andreas Waldera | 09.06.2011

Es war wieder einmal so weit, ein Jahr schon wieder vorbei und unsere Jahresaktivität, die Fahrt ins Blaue stand an. Man könnte auch Maifahrt oder „wenn Engel reisen „ als Titel wählen, denn auch in diesem Jahr hatten wir einen der schönsten Tage im Jahr erwischt!!

Treffpunkt war der Bahnhof Südkreuz 22.05.2011  07.45 Uhr !!! Glücklicherweise hatte ich den Fahrplan 2 Tage vorher noch einmal kontrolliert und stellte zu meinem Erstaunen fest, dass die Verbindung von Wannsee bis Frankfurt / Oder gestrichen war und wir von Südkreuz mit zweimaligen Umsteigen unsere Zwischenziel erreichten. Die Fahrzeit verging jedoch wie im Fluge, wurde die Gruppe Aufgrund des Doppelgeburtstages von Heidi und Klaus kulinarisch verwöhnt. Hausgemachte warme Bulettchen !!!! Hmmm!!! Welche Köstlichkeit, danke Heidi !!!

In Frankfurt/Oder angekommen hieß es noch einmal Umsteigen und nun war unserer Ziel auch schnell ausgemacht, Neuzelle!

Hier angekommen wartete hinter dem Bahnhofsgebäude die nächste Überraschung, ein Kremser. Zunächst wurden jedoch die prachtvollen Pferde geknuddelt. Dann ging es durch Neuzelle, wir stellten fest, dass die Häuschen recht fein ausgebaut und renoviert waren und dann weiter durch Feld und Flur bei Kaiserwetter. Ziel war eine Sägemühle. Wir hörten den Worten des Mühlenwirtes zu und konnten auch tatsächlich die Säge in Funktion sehen und erleben.

Danach nahmen wir die lauschigen, reservierten Plätze unter hohem Baumbestand ein. Wir ließen uns über Speis und Trank beraten und konnten dann das rustikale aber sehr gute Essen verspeisen. Der Besuch im Mühlenladen durfte nicht fehlen.

Weiter gings mit dem Kremser zurück nach Neuzelle, um die bestellte Klosterführung zu starten. Die Klosteranlagen waren prächtig anzusehen, obwohl für die Gesamtanlage und deren in Taktstellung wohl noch viele Millionen aufgewendet werden müssen. Die Führung war sehr informativ und schon fast zu lang um alles aufzunehmen. Nach 2 Stunden war es geschafft.

Dann gab es den ersehnten Kaffee. Hier fühlte man sich, zumindest was die Serviceleistung der Kellnerin anging um gut 20 Jahre zurückversetzt.

Vorbei an der Klosterbrauerei, Klosterbrennerei und dem Hofladen ging es nun per Fuß zurück zum Bahnhof und dann Richtung Heimat – Berlin.

Ein wunderschöner Tag zusammen mit sehr angenehmen Sportfreunden ging zu Ende. Alle waren zufrieden und freuen sich schon auf die nächsten Überraschungen.

Es hat mir Spaß gemacht und vor allem ich hebe es gerne für Euch organisiert, Euer

Andreas