Immer mal wieder etwas Neues – diesmal Strausberg

Sascha Werner | 13.04.2011

Unter diesem Motto ging es am 02.04. unglaublich früh mit der S-Bahn los in Richtung Osten. Einiges haben die Turner und Turnerinnen schon gesehen. Bis nach Dänemark haben die Trainingsfahrten schon geführt. Umso erstaunlicher, dass das Berliner Umland auch noch Ecken bereithält, die vielen noch unbekannt sind.
Um 8 Uhr trafen sich die Aktiven um die Trainer Maria, Christine, Andreas und Sascha auf dem S-Bahnhof Zehlendorf. 1,5 Stunden dauert es schon, bis man von Zehlendorf in Strausberg ist. Einen kleinen Fußmarsch brauchte es dann noch, aber dann waren wir auf dem Gelände des Sport- und Erholungsparks Strausberg.

Die Anlage bietet optimale Trainingsbedingungen mit einer komplett eingerichteten Turnhalle, die neben den normalen Turngeräten auch über die für unsere Sportler auch einen Federboden, ein Großtrampolin und eine Schnitzelgrube hat. Auf dem Gelände befinden sich außerdem mehrere Sportplätze und in drei Häusern können bis zu 104 Menschen schlafen.

Am Samstagnachmittag gab es nach dem Mittagessen (und natürlich einer angemessenen Verdauungspause) erst einmal eine knackige Trainingseinheit von drei Stunden. Da sollten alle gut ins Schwitzen kommen. Der Grundlagenarbeit wurde unter Chef-Schinderin Maria mal wieder zu ihrem Recht verholfen, aber natürlich ist so ein ausgedehntes Trainingswochenende auch eine gute Gelegenheit mal Teile anzugehen, für die im normalen Training die Zeit oder die Ausstattung fehlt. Sicher kann man einen Salto vom Hochreck auch in einer normalen Schulturnhalle trainieren. Wenn aber unten eine Schnitzelgrube, anstelle von normalen Matten warten, lässt der ein oder andere doch etwas bereitwilliger die Stange los.  Die Mädchen sollten an diesem Wochenende sogar das Fliegen lernen. Und zwar über den unteren Barrenholm. Da sieht man sogar als Trainer anerkennend zu. Und alles immer unter den wachsamen Augen von Turnvater Jahn.

Am Abend sollte dann das harte Training mit Grillen und Lagerfeuer belohnt werden. Andreas schwang ganz standesgemäß die Grillzange und verwöhnte uns mit Würsten und Steaks. Abgerundet wurde der Abend mit Marshmallows, die von den Kindern selbst am Feuer geröstet werden durften.

Auch am Sonntag standen noch einmal zwei Trainingseinheiten auf dem Plan. Unterbrochen natürlich durch eine längere Mittagspause, die von allen, denen das Training scheinbar nichts ausgemacht hatte, zum Fußballspielen genutzt wurde.
Und dann ging es schon wieder zurück nach Berlin. Viel zu früh eigentlich, nach nur einer Nacht. Aber nach der Stimmung der Turnerinnen und Turner, aber auch der Trainer zu urteilen, wird es wohl nicht unser letzter Besuch in Strausberg gewesen sein. Das Gelände selbst, aber auch die Stadt halten noch die eine oder andere Attraktion bereit, die man bei einem längeren Aufenthalt nutzen könnte.

Abschließend möchte ich mich mit einem letzten Foto von unserem Grillmeister stellvertretend bei den Übungsleitern, Maria, Christine und Andreas bedanken, die dieses Wochenende zu so einem schönen Erlebnis haben werden lassen.