Treuenbrietzener Turner/innen treuherzig in der Lausbubenstadt

Andreas Waldera | 17.03.2010

Im Sommer waren wir in Treuenbrietzen und nun stand am letzten Samstag der Gegenbesuch an. 13 Turner und Turnerinnen machten sich zusammen mit drei Trainerinnen schon am frühen Morgen mit dem Zug auf den Weg Richtung Wannsee. Dort angekommen ging es direkt mit der S-Bahn weiter zum Bahnhof Zoo. Endlich am Zoo ging es direkt an der Gedächtniskirche und dem Elefantentor vorbei zum Aquarium. Dort trafen sie auf zwölf Sportler und Sportlerinnen vom VfL und deren Trainer. Alle waren schon gespannt auf die Fische, denn auch unter den Berlinern gab es noch einige, die diese Institution nicht kannten. Und so wurde die Zeit ausgiebig genutzt alles zu beobachten und zu bestaunen, was sich so im und um das Wasser tummelt. Manch ein Sportler sah seine Trainer aber auch sprachlos ob der Fachkenntnisse, die er zu Schlammspringern und Zitronenkugelfischen zum Besten geben konnte.

Bald ging es dann weiter, nach einem kurzen Marsch über den Tauentzien stiegen wir am Wittenbergplatz in einen Doppelstockbus, der uns bis fast vor den Eingang vom Sportcasino in Schöneberg brachte. Dort wurden wir köstlich mit Schnitzel, Pommes und einem kleinen Eis zum Nachtisch bewirtet. Für ernährungsbewusste Mütter sei gesagt, es gab auch Gemüse.

Die Pause, bis es dann in der Turnhalle des Berliner Turnerbundes am Vorarlberger Damm weiter ging, war fast zu kurz. Manch ein Trainer hätte am liebsten ein kleines Schläfchen gemacht. Aber das ging nicht, die Aktiven drängte es schon wieder in die Halle. Da half nur ein kleiner Kaffee und dann ging es wieder rund.

Für die Treuenbrietzener war eine Halle, in der man die Geräte nie aufbauen muss, neu, aber viel spannender waren noch die ganzen Extras, wie Trampolin, Schnitzelgrube, Federboden oder Sprungtisch. Natürlich wurde auch hier für Energienachschub in Form von Obst und Saft gesorgt. Und so verbrachten wir im Leistungszentrum drei Stunden, die wie im Flug an uns vorüber zogen, bevor wir alle unseren kürzeren oder längeren Heimweg antraten.

Vielen Dank an alle, die mit ihren Beiträgen geholfen haben, diesen Tag so schön zu gestalten.

Sascha, Heinke und Andreas

Am 6. März 2010 ist im Flämingecho, dem Lokalteil der Märkischen Allgemeinen Zeitung ein Artikel zu dem Besuch in Berlin erschienen, den Sie sich Linkhier herunterladen können (PDF/224 KB).