Jahrgangsbestenwettkampf in den Leistungsstufen P1, P2, P3

Sascha Werner | 06.03.2011

Am 20.2. war die Winterpause für zumindest einen Teil meiner Gruppe wieder vorbei. An einem ziemlich kalten Sonntagmorgen, viel zu früh, wie nicht nur ich dachte, fanden sich Niklas, Pascal, Finn und Luca mit ihren Eltern in Weißensee zum „Jahrgangsbestenwettkampf P1-P3 männlich“ ein. Die Jungen, mit denen sich „meine“ vier messen durften, kamen aus ganz Berlin und sogar aus dem Umland. Angetreten wurde jahrgangsweise und in einer der drei oben genannten Wettkampfstufen. Ich bin ein wenig stolz, dass der VfL Zehlendorf durch uns vertreten ausschließlich in der schwierigsten ausgeschriebenen Wettkampfstufe, der P3, gestartet ist.

Der Wettkampf selbst war sehr angenehm. Die Ausrichter hatten den Wettkampf gut organisiert, weswegen der Tag reibungslos verlief. Meine Jungs konnten sich an allen vier Geräten gut präsentieren. Das strenge und manchmal etwas langweilige Wiederholen von einzelnen Bewegungen zahlte sich für uns aus. Alle vier Jungs konnten über ihre Leistungen im Training hinaus wachsen. Ich denke, viele kennen diese Momente, wenn man am Rand steht und zusieht, was die Schützlinge machen. Als Trainer hat man wohl immer eine Vermutung, was schief gehen könnte (Für mich ist das der aufregendste Teil an den Wettkämpfen der Jungs.), aber an diesem Sonntag ging nichts schief. Niemand vergaß seine Übung, niemand stürzte. Und schließlich schafften wir es einen ersten Platz durch Niklas Bauer, zwei zweite Plätze durch Finn Posthumus und Pascal Stimper und einen vierten Platz durch Luca Pelz zu erturnen.

Aber nicht die gesamte Wettkampfnachwuchsgruppe hatte an diesem Tag früh aufstehen müssen. Die älteren Turner waren bereits im Herbst in einer höheren Wettkampfklasse gestartet und durften damit nicht an diesem Wettkampf teilnehmen. Aber sie bekommen ihre Chance schon bald zu den Berliner Meisterschaften Ende März.

Ein ganz herzliches Dankeschön möchte ich an dieser Stelle Katharina Wagner aussprechen. Für jeden Wettkampf müssen wir nämlich auch einen Wettkampfrichter oder eine Wettkampfrichterin stellen. Katharina hat nicht zum ersten Mal für meine Gruppe auf ihren Sonntagmorgen verzichtet und hat liebenswerter Weise diese Pflicht übernommen. Vielen Dank.